Aufklärung der Anleger fördern

US SEC stoppt betrügerisches ICO, das behauptet, die Zulassung der Aufsichtsbehörde zu besitzen. Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat ein geplantes Initial Coin Offering (ICO) gestoppt, das fälschlicherweise behauptet, eine SEC-Zulassung zu haben, berichtete die Agentur in einer offiziellen Pressemitteilung Donnerstag, 11. Oktober.

Die SEC setzte das ICO-Projekt mit einem Eilbeschluss aus und stoppte auch den Pre-ICO-Verkauf durch die Firma Blockvest LLC und ihren Gründer Reginald Buddy Ringgold III.

Zustimmung der wichtigsten Finanzaufsichtsbehörden zum Social Trading

Die Beschwerde der SEC behauptet, dass Blockvest fälschlicherweise behauptet hat, dass ihr ICO und ihre Social Trading Tochtergesellschaften die Zustimmung der wichtigsten Finanzaufsichtsbehörden zum Social Trading, einschließlich der SEC selbst, erhalten hätten. Blockvest und Ringgold – der auch unter dem Namen Rasool Abdul Rahim El bekannt ist – behaupteten, der Krypto-Fonds sei „lizenziert und reguliert“.

Den Firmen wird vorgeworfen, gegen Bundesrecht verstoßen zu haben, indem sie sich als SEC-Siegel ausgeben und ein ICO betreiben, das von einer gefälschten Agentur namens „Blockchain Exchange Commission“ gefördert wird. Die „Kommission“ habe eine Grafik ähnlich dem SEC-Siegel sowie die SEC-Adresse verwendet.

Nach Angaben der SEC haben Blockvest und Ringgold auch gegen das Gesetz verstoßen, indem sie ihre betrügerischen Aktivitäten nach Erhalt einer Unterlassungsaufforderung der National Futures Association (NFA) fortgesetzt haben.

Anordnung zum Einfrieren der Gelder von Blockvest und Ringgold

Im Anschluss an die Beschwerde der SEC erließ das U.S. District Court for the Southern District of California eine Anordnung zum Einfrieren der Gelder von Blockvest und Ringgold sowie zur Aussetzung ihrer Wertpapierregistrierungsbestimmungen. Die Anhörung ist auf den 18. Oktober angesetzt und wird die Verlängerung der einstweiligen Verfügung und das Einfrieren des Vermögens in Betracht ziehen.

Andere Unternehmen haben versucht, Investoren zu betrügen, indem sie falsche Behauptungen über ihren Status bei den Bundesbehörden aufstellen. Am 28. September reichte die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eine Klage gegen zwei Unternehmen wegen angeblicher betrügerischer Werbung für Bitcoin (BTC) ein. Die Unternehmen gaben sich auch als CFTC-Ermittler aus und benutzten gefälschte offizielle Dokumente, um sich als General Counsel der CFTC mit dem offiziellen Siegel der CFTC auszugeben.

Das Office of Investor Education and Advocacy der SEC und das CFTC Office of Customer Education and Outreach haben eine Warnung an die Investoren herausgegeben, dass falsche Angaben zu den Endorsements der SEC und der CFTC gemacht werden.

Anfang des Jahres startete das SEC-Büro für Investor Education and Advocacy eine gefälschte ICO-Website, die das Bewusstsein für die typischen Warnzeichen von Betrugs-ICOs schärfen und die Aufklärung der Anleger fördern soll.